[VII] Advent, Advent, ein Lichtlein brennt…

Vom Christkind

Denkt euch, ich habe das Christkind gesehen!
Es kam aus dem Walde, das Mützchen voll Schnee,

mit rotgefrorenem Näschen.
Die kleinen Hände taten ihm weh,

denn es trug einen Sack, der war gar schwer,
schleppte und polterte hinter ihm her.

Was drin war, möchtet ihr wissen?
Ihre Naseweise, ihr Schelmenpack –

denkt ihr, er wäre offen der Sack?
Zugebunden bis oben hin!

Doch war gewiss etwas Schönes drin!
Es roch so nach Äpfeln und Nüssen!

Anna Ritter (1865-1921)

In der mir bekannten Version des Gedichts, das meine Mutter mir seinerzeit zum ersten Mal vorgetragen hat, gibt es noch eine letzte Zeile:

Ei, wie die wohl schmecken müssen!

Witzig oder? Jeder kennt bei so alten Gedichten eine etwas abgewandelte Form.

Ich freue mich sehr über eure Gedanken und euer Feedback! :)

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